Newsletter

Liebe JuLis und Interessenten an den Jungliberalen sowie Freunde, werte Unterstützer und Förderer,

hier der 1. Newsletter der Jungen Liberalen Nordvorpommern im Jahr 2011.

1. JuLi-Vertreter in den FDP-Kreisvorstand Rügen gewählt

2. Fertigkeitenseminar in Waren

3. Juli-Vertreterin begleitet die LHG Greifswald ins Stasigefängnis

4. Baubeginn B96n auf Rügen

5. JuLis kümmern sich um die Zukunft der öffentlichen Verwaltung

6. Junge Liberale sprechen sich für einen Streetworker aus

Zu 1) JuLi-Vertreter in den FDP-Kreisvorstand Rügen gewählt

Die Liberalen der Insel Rügen führten am Montag, den 28.02.2011 ihren diesjährigen Kreisparteitag durch. Neben der Wahl eines neuen Kreisvorstandes, stand auch die Wahl der 14 Delegierten zum Landesparteitag in Klink an.
Mit einem sehr überzeugendem Wahlergebnis wurde G.Leonhard als FDP-Kreisvorsitzender von den anwesenden Liberalen wiedergewählt. Ihm werden als Stellvertreter Petra Hoffmann-Dallmann und Matthias Ewert zur Seite stehen.
Als Beisitzer zogen Frau Kuhn, Herr Thiede und Herr Lange wieder in den Vorstand ein. Als „Neulinge“ zogen Dr. Haberkorn und Herr Heise in den Vorstand mit ein.
Mit Herrn Heise ist zukünftig auch ein Vertreter der JuLis-NVP dabei, der neben Peter Lange (JuLi-NVP) auch zu den 14 Delegierten für Klink gewählt worden ist.
Neben den Wahlgängen wurden an dem Abend außerdem 4 Anträge diskutiert und beschlossen. Es wurde beschlossen, die FDP Fraktion im Kreistag Rügen aufzufordern, sich dafür einzusetzen, dass sich der Landkreis Rügen mit einem eigenen Namensvorschlag im Bürgerentscheid am 04. September 2011 einbringt. Die Rügener Liberalen waren sich einig, dass der neue Name des Großkreises das Wort RÜGEN enthalten muss.
Daneben wurde auch über eine Beibehaltung des verminderten Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungsleistungen diskutiert. Das Ergebnis: eindeutig für die Beibehaltung, ein entsprechender Antrag wird man beim Landesparteitag einbringen.


Zu 2) Fertigkeitenseminar in Waren

Am 5. und 6. März veranstaltete die JuLi-Akademie in der Jugendherberge Waren, Mecklenburg-Vorpommern, ein Seminarwochenende. Die Veranstaltung wurde nach dem Baukastenprinzip in 4 Teile abgehalten, u.a."A - Verbandsführung", "B - Programmatik organisatorisch", "C - Crashkurs Finanzen" und "D – Pressearbeit".
Die NVP-Julis Ben Rennhack und Sebastian Koth besuchten gemeinsam die Veranstaltung und konnten mit 20 anderen Teilnehmern alle Felder der politischen Arbeit bei den JuLis kennenlernen.
Das überaus spannende Seminar beinhaltete nicht nur einen fachlichen Austausch zwischen Anfängern und Experten, sondern konnte sicherlich auch mit einem Bowling- und Partyabend überzeugen, sodass das Wochenende noch lange im Gedächtnis der Teilnehmern bleiben wird.


Zu 3) Juli-Vertreterin begleitet die LHG Greifswald ins Stasigefängnis

Doreen Breuer und die LHG-Vertreter hatten die Möglichkeit, am 3.03. das Museum des ehemaligen Stasigefängnisses in Hohenschönhausen zu besuchen. Dabei wurden die Foltermethoden der Stasi gezeigt bzw. geschildert. Während des Besuches konnten die Besucher erfahren, wie die Gefangenen unter Folter leiden mussten und dass noch heute von einigen Menschen behauptet wird, dass das Gefängnis erst nach dem Mauerfall errichtet worden ist und das Museum als reinste Inszenierung zu verstehen ist.


Zu 4) Baubeginn B96n auf Rügen

Am 11.02.11 erteilte das Verkehrsministerium in Berlin den Bescheid zum Baubeginn der B96n. Damit kann das größte Verkehrsbauprojekt der Insel beginnen. Im Vorhinein wurde über Jahre viel über das 80Mio.€ teure Projekt diskutiert.
Befürworter bezeichnen den Neubau der Straße als Meilenstein für die Zukunft der Insel in Bezug auf den wachsenden Tourismus und des Fährhafens in Sassnitz/Mukran.
Gegner kritisieren den Neubau des 3spurigen Straße als Verschandelung der Landschaftsidylle auf Rügen. Sie forden im Gegenzug den Ausbau der vorhandenen B96 zu einer dreispurigen Straße mit Umgehungsstraßen bei Samtens und Rambin.
Erwartet wird, dass in zwei Jahren das erste Teilstück zwischen Altefähr und Rambin fertiggestellt werden kann. Dieses Teilstück soll dann schon eine spürbare Entlastung der aktuellen Stausituation auf Rügen beitragen.


Zu 5) JuLis kümmern sich um die Zukunft der öffentlichen Verwaltung

Im Hinblick auf die wohl anstehende Landkreisneuordnung, bei der Mecklenburg-Vorpommern in 6 Landkreise und 2 kreisfreie Städte gegliedert wird, ist die Zukunft der öffentlichen Verwaltung von immenser Bedeutung.
Sebastian Koth dazu:„Grundsätzlich haben wir uns für die Subsidiarität der grundgesetzlichen Selbstverwaltungsgarantie ausgesprochen, sodass wir es für richtig halten Probleme vor Ort auch dort zu lösen und eine Übertragung auf höhere Ebenen als sinnlos abtun. Auch setzen wir auf eine höhere Bürgerbeteiligung in Form von Bürgerbegehren und Bürgerentscheide.“
Durch die Forderung nach einer sparsamen Haushaltsführung und der doppische Buchführung im öffentlichen Sektor, erhoffen sich die JuLis Nordvorpommern eine bessere Haushaltslage in vielen finanzschwachen Kreisen in MV.


zu 6) Junge Liberale sprechen sich für einen Streetworker aus

Zu der Initiative eine Stelle für einen Streetworker in Barth zu schaffen, der sich um die Belange der Jugendlichen kümmern soll, um so den Vandalismus in der Vinetastadt einzudämmen, äußert sich der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen Nordvorpommern, Sebastian Koth: „Wir als Jugendorganisation begrüßen es stets, wenn sich eine Kommune trotz angespannter Haushaltslage weiter um die Jugend kümmert. Auch begrüßen wir es, wenn über eine Möglichkeit nachgedacht wird, die die Stelle kostengünstig für die Gemeinde gestaltet. Die Bürgerarbeit stellt eine solche Option dar. Die Jungliberalen mahnen aber dazu, dass man bei der Auswahl der Bewerber auch auf das Alter achtet. Es nützt niemanden, wenn der Streetworker sich nicht auf die Jugendlichen einlassen kann. Daher sind wir der Meinung, dass ein junger Erwachsener, bestenfalls im Alter zwischen 25 und 35 Jahren, sich dieser Aufgabe stellt. Er kann sich am besten in die Lage der Jugendlichen hineinversetzen und besitzt schon Lebenserfahrung, die für die jungen Menschen zukünftig wegweisend sein können.“



 

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